Die German Slalom Series trägt die deutschen Meisterschaften offiziell mit Lizenz des DRIV, dem deutschen Rollsportverband aus. In Zusammenarbeit mit der deutschen Szene und der Agentur Soulstyle aus Hannover und den lokalen Skatern vom Team Slalomplace Berlin wurde das Event vom 4WheelFreestyle Team organisiert.
Austragungsort der ersten deutschen Meisterschaften war die Hauptstadt Berlin. Am Wochenende des Berlin Marathon eine der grössten Marathonveranstaltungen der Welt wurden Teile der Wettkämpfe direkt vor dem Brandenburger Tor ausgetragen. Aufgrund des instabilen Wettersituation musste der zeite Teil leider in eine Sporthalle in Berlin-Neukölln verlagert werden.
Datum: 25./26.09.2010
Ort: Berlin
Disziplinen:
- Inline Freestyle Slalom Battle Modus (nach Regeln der WSSA)
- Speed Slalom (nach Regeln der WSSA)
Event-Bericht
Zum ersten mal fand am Samstag in Berlin die deutsche Meisterschaft im Inline Freestyle Slalom und Speed Slalom statt. Dafür sind aus den verschiedensten Teilen von Deutschland Fahrer angereist um sich vor dem Brandenburger Tor ein heisses Duell zu liefern.
Samstag Morgen startete das Programm mit dem Speed Slalom Battle auf der Zielgeraden vor dem Brandenburger Tor. Nach den Vorrunden konnten sich die besten 8 Fahrer bie den Frauen und Männern im Mixed Mode qualifizieren. Thomas Vilcans, Pascal Falcini, Anya Ziertmann und Artur Grigoryan mussten sich dann in der ersten Runden “1 gegen 1? Ihren Gegnern geschlagen geben. Die letzten 4 Skater lieferten sich dann ein packendes Duell um die Podiumsplätze. Dabei konnten sich Martin Sloboda und Florian Schneider für das Finale qualifizieren. Platz 3 ging im Consolation Final an den Hannoveraner Max Werhahn der Mischa Gurevich aus München auf Platz 4 verwies.
Im Finale siegte Martin Sloboda und ist damit der erste deutsche Meister im Speed Slalom.
Nach einem Locationwechsel direkt vor das Brandenburger Tor, wo bereits eine Grossleinwand und noch mehr Publikum auf die Skater wartete startete das Freestyle Slalom Batttle der Frauen. Ins Finale konnten sich hier Miriam Kwasny aus Hamburg, Anya Ziertmann aus München und Janin Gottschling und Maria Eggert aus Köln qualifizieren. Trotz des schrägen Bodes konnten die Zuschauer ein interessantes Finale bewundert bei dem sich Anya Ziertmann klar gegen die anderen Starterinnen durchsetzen konnte. Dank sehr guter Bodentricks konnte sich Janin Gottschling den zweiten Platz vor Ihrer Teamkameradin Maria Eggert sichern. Der vierte Platz ging an Miriam Kwasny aus Hamburg. Auf Platz 5 ebenfalls aus Hamburg landete Marion Mühlenbäumer.
Dann passierte das was nicht hätte passieren sollen. Der Himmel über Berlin öffnete sich und Regen machte alle weiteren Pläne die Battles der Männer ebenfalls am Brandenburger Tor zu starten zu nichte. Glücklicherweise sind die Berliner Skater auch auf eine solche Situation vorbereitet und so wurde alles an Equipment und alle Fahrer zur Silbersteinhalle verfrachtet dem Wintertrainingsort vom Team Slalomplace. Dort konnten die Wettkämpfe dann zwar ohne Publikum aber störungsfrei weitergeführt werden. Die Vorrunden liefen genauso ab wie man es im Vorraus erwartet hatte. Eine Überaschung gab es jedoch. Toni Reinike aus Berlin konnte sich gegen Pascal Falcini durchsetzen und schaffte so den Einzug ins Halbfinale. Im Halbfinale wurden die Duelle dann härter. In Gruppe 1 mussten sich Christian Leven und Artur Grigoryan um den Einzug ins Viertelfinale durchsetzen. Am Ende entschied Artur dieses Duell erst nach einem “last Trick” für sich und zog damit ins Finale ein.
Das zweite Halbfinale war klarer und so zogen erwartungsgemäss Florian Schneider und Thomas Vilcans in die Finale Runde ein. Um Platz 5 - 8 ging es im Consolation Final heiss her… genauergesagt um den Platz Nr. 5, denn sowohl Mischa Gurevich aus München wie auch Christian Leven aus Viersen wollten diesen Platz erreichen. Am Ende siegte Mischa Gurevich in diesem Duell und errreichte somit den fünften Platz. Im Finale erreichte Martin Sloboda ohne Mühe und mit Routine den ersten Platz, wie es auch im Vorfeld jeder erwartet hatte. Um Platz 2 und 3 wurde es noch mal spannend. Florian Schneider setze auf schwierigste Wheeling Tricks die Thomas Vilcans mit einigen Boden und Sitting Tricks konterte… Am Ende Stand die Entscheidung fest und Florian Schneider belegte den 2. Platz, 3. wurde Thomas Vilcans und Artur Grigoryan erreichte den 4. Platz.
Ergebnisse
Speed-Slalom - Männer & Frauen gemischt -
1. Martin Sloboda (München)
2. Florian Schneider (München)
3. Max Werhahn (Hannover / 4WheelFreestyle)
4. Mischa Gurewich (München)
5. Artur Grigoryan (Köln / Styleskaters)
6. Pascal Falcini (Köln / Styleskaters)
7. Anya Ziertmann (München)
8. Thomas Vilcans (Viersen / 4WheelFreestyle)
9. Björn Krocker (Berlin / Slalomplace)
10. Miriam Kwasny (Hamburg / Skates & Cones)
11. Toni Reinike (Berlin / Slalomplace)
12. Manuel Pochec (Leipzig / 4WheelFreestyle)
13. Ortwin Carstocea (Hof)
14. Heiko Bader (Leipzig / 4WheelFreestyle)
15. Michel Schulz (Viersen / 4WheelFreestyle)
16. Marion Mühlenbäumer (Hamburg / Skates & Cones)
Freestyle Slalom - Frauen -
1. Anya Ziertmann (München)
2 Janin Gottschling (Köln / Styleskaters)
3 Maria Eggert (Köln / Styleskaters)
4 Miriam Kwasny (Hamburg / Skates & Cones)
5 Marion Mühlenbäumer (Hamburg / Skates & Cones)
Freestyle Slalom - Männer -
1 Martin Sloboda (München)
2 Florian Schneider (München)
3 Thomas Vilcans (Viersen / 4WheelFreestyle)
4 Artur Grigoryan (Köln / Styleskaters)
5 Mischa Gurevich (München)
6 Christian Leven (Viersen / 4WheelFreestyle)
7 Max Werhahn (Hannover / 4WheelFreestyle)
8 Toni Reinike (Berlin / Slalomplace)
9 Michel Schulz (Viersen / 4WheelFreestyle)
10 Pascal Falcini (Köln / Styleskaters)
11 Felix Kwasny (Hamburg / Skates & Cones)
12 Björn Krocker (Berlin / Slalomplace)
13 Ortwin Carstocea (Hof)
14 Heiko Bader (Leipzig / 4WheelFreestyle)
15 Kai Siefert (Viersen / 4WheelFreestyle)
16 Tarik Krajacik (Hamburg / Skates & Cones)










