• Freestyle Slalom

    Freestyle-Skating ist ein Sammelbegriff für diverse Disziplinen im Inline-Skating und Roller-Skating. Wie der Name schon sagt geht es um “Freestyle”, die Möglichkeiten die Inline Skates & Quads bieten werden vom Fahrer einfach nach Lust und Laune ausgeführt. Verschiedene Disziplinen haben sich im Laufe der Zeit aber fest als Standard etabtliert.



    Was ist Freestyle Slalom!?
    Freestyle Slalom ist ein Straßensport , bei dem aber auch auf nationalen und internationalen Wettkämpfen regelmässig Skater gegeneinander antreten um sich in der Cones zu messen. Die Basis des Sports liegt dennoch überall da wo der Boden das Slalom skaten zulässt. Dies kann ein Park mit asphaltierten Wegen sein, öffentliche Plätze aber auch Sportplätze. Der Sport lässt sich überall dort ausführen wo der ausreichende guter und ebener Asphalt vorhanden ist.



    Freestyle Slalom in Deutschland


    In vielen deutschen Bundesländern gibt es eine lokale Freestyle-Slalom Szene. Grosse Slalom-Skater Gruppen gibt es unter anderen in:

    Mönchengladbach / Viersen - 4WheelFreestyle

    Köln - Styleskaters

    München - Freestyle Slalom Skaters Munich

    Hamburg - Skates & Cones

    Bremen - Skateclub

    Leipzig - 4WheelFreestyle

    Hannover - 4WheelFreestyle

    Münster - The Urban Style

    Berlin - Slalomplace

    Frankfurt am Main - Mainskaters

    Karlsruhe - Freestyle Skater Karlsruhe


    Treffpunkte sind meist öffentliche Plätze mit guten bis sehr gutem Asphaltflächen auf denen sich der Sport ideal betreiben lässt. Viele dieser Skater Skatergruppen bieten mittlerweile auch lokal Kursangebote an, die es Einsteigern ermöglichen leichter in den Sport einzusteigen.
    Wettkämpfe im Freestyle Slalom
    Classic Freestyle Slalom

    Beim “Classic Freestyle Slalom” hat der Skater 1:30 Minuten Zeit möglichst viele Tricks innerhalb der Hütchen zu zeigen. Bewertet wird dabei nicht nur die Ausführung sondern auch, dass alle Abstände gefahren werden, die Körperhaltung und der persönliche Stil überzeugen und das Trickprogramm abwechslungsreich ist. Dieser Modus ist stark an die klassichen Küren der Kunstlaufsportarten angelehnt. Es tritt immer ein Fahrer alleine an und wird von einer Jury bewertet.

    Freestyle Slalom Battle

    Beim Freestyle Slalom Battle Modus treten immer 3-4 Fahrer in einer Gruppe gegeneinander an. Diese fahren hintereinander in 2 bis 3 Runden. Die Punktrichter bewerten während dieser Runden die Tricks der jeweiligen Teilnehmer und erstellen am Ende des Battles ein Ranking. Die besten zwei Teilnehmer qualifizieren sich für die nächste Runde. Nach diesem Prinzip scheiden immer mehr Teilnehmer aus bis in einem Finale nur noch die letzten 4 Skater übrig sind und um die Plätze 1 - 4 fahren.

    Geschichte und Entwicklung des Sports
    Im Ursprung kam der Sport aus Abwandlungen von verschiedenen Tricks und Fahrtechniken die bereits zur Zeit des Rollschuh Booms in den 70er Jahren des letzten Jahrhundert entwickelt worden. Bereits auf Rollschuhen wurde in einfachen Slalom-Parcours um die Hütchen gefahren.

    Eine Entscheidende Entwicklung die letztenendlich zum Freestyle Slalom Sport der heutigen Zeit führte, war das gezielte Kombinieren von Tricks innerhalb der Hütchen. In den 90er Jahren kamen hier erste Impulse aus der Schweiz, kurze Zeit später auch aus Italien und Frankreich.

    Mitte der 90er Jahre etablierten sich auch erste Wettkämpfe in diesen Ländern. Fahrer wie Sebastien Laffargue sorgten für eine stetige Weiterentwicklung der Tricks und Mögleichkeiten des Sports. Einen wahren Boom erlebte der Sport in asiatischen Ländern und in Rußland wo sich in den 90er Jahren bereits Massen in den Slalom-Parcour begaben.

    In diesen Ländern konnte der Sport auch kommerziell deutlich besser vermarktet werden und so kamen Anfang dieses Jahrtausends die ersten Impulse für eigene Produktlinien zu grossen Teilen aus Asien.